
Helau aus Gemünne am Mäh, Euer Züchles Marschall !
Zur besseren Orientierung:
Die Streckenführung blau verläuft
über
Ostring – Friedenstraße –
B26 (Gehweg) – Obertorstraße – Marktplatz.
Entlang der Strecke sowie in der Nähe des Marktplatzes sind die
Parkmöglichkeiten 🅿️ sowie
die mobilen und öffentlichen Toiletten 🚽
rot
eingezeichnet.
Das Züchle-Büro ✳️zur Anmeldung der
Gruppen befindet sich an der Ecke Sonnenstraße /
Ostring und ist ebenfalls markiert.
Die orange
Linie zeigt die Strecke zur
Aufstellung.
Wie alles begann.......
Nach rund 17 Jahren ohne Faschingszug erlebte der Gemmünemer Fassching Anfang der 2000er Jahre eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Der entscheidende Impuls ging vom 60. Geburtstag von Gert Pröschl am 07. September 2001 aus. Zu diesem Anlass organisierten Freunde ein kleines, improvisiertes „Überraschungs-Faschingszüchle“ im Ostring. Diese spontane Aktion erwies sich im Rückblick als Generalprobe für den späteren Neustart des Gemünnemer Faschingszuges.
Am 09. Februar 2002 fand schließlich das erste
Gemünnemer Trottoirzüchle der Neuzeit statt.
Der Leitgedanke lautete:
„Aus dem Dornröschenschlaf ist erwacht die Gemünnemer
Fasenacht.“
Die Organisatoren Gert Pröschl und Manfred Blam rechneten zunächst mit einem kleinen Zug, vor allem für die damaligen Faschingsakteure. Doch der unerwartet große Zuspruch von Teilnehmern und Zuschauern führte schnell zu einer dauerhaften Wiederbelebung des traditionellen Faschingsgeschehens.
Der Zug entwickelte sich bereits in den ersten Jahren dynamisch:
2002 nahmen etwa 18 Fußgruppen teil.
2003 stieg die Zahl auf rund 24 Gruppen, begleitet von ausgelassener Stimmung.
2004 erreichte das Züchle bereits ca. 300 Teilnehmer.
2005 folgte mit rund 450 Teilnehmern ein weiterer Höhepunkt; erstmals beteiligten sich auch Gruppen aus Langenprozelten und Rieneck.

Das Gemünnemer Trottoirzüchle blieb seinem Charakter treu: Ein Straßenzug, bei dem jeder mitmachen kann, ohne auf große Motivwagen oder Vereinskorsos angewiesen zu sein. Die traditionellen „Wächelich“ – kreativ gestaltete, handgezogene Wagen und Figuren – belegen bis heute den besonderen, bodenständigen Charme dieser Veranstaltung.